Bei diesen Anzeichen zählt jede Minute – nicht abwarten, sofort in die Tierarztpraxis oder Tierklinik. Keine Hausmittel, kein Produkt ersetzt hier den Tierarzt.
- Magendrehung (v. a. große Rassen): aufgeblähter, harter Bauch, erfolgloses Würgen, starkes Speicheln, Unruhe.
- Hitzschlag: heftiges Hecheln, Taumeln, Kollaps nach Hitze/Auto/Anstrengung. Erst lauwarm kühlen (kein Eiswasser), sofort zur Klinik.
- Vergiftung: Zittern, Krämpfe, starkes Speicheln, Erbrechen. Häufige Gifte: Schokolade, Xylit/Birkenzucker, Weintrauben/Rosinen, Zwiebel/Knoblauch, Rattengift, Frostschutz.
- Atemnot: Atmen mit offenem Maul in Ruhe, blasse oder bläuliche Zunge, Würgen/Ersticken.
- Krampfanfall: besonders wenn er länger als 5 Minuten dauert oder sich mehrere Anfälle häufen.
- Allergische Reaktion: plötzlich geschwollener Kopf/Schnauze, Atemnot – oft nach Insektenstich.
- Gebärmuttervereiterung (Pyometra) bei nicht kastrierten Hündinnen: einige Wochen nach der Läufigkeit viel trinken, matt, dicker Bauch, evtl. eitriger Ausfluss.
- Innere Blutung: plötzliche Schwäche/Zusammenbrechen mit blassem Zahnfleisch – besonders bei älteren Hunden.
💡 Faustregel Zahnfleisch: rosa = ok · blass/weiß, bläulich oder ziegelrot = Alarmzeichen.
Dieser Hinweis dient der Orientierung und ersetzt keine tierärztliche Untersuchung.